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Ein Geschenk, das Freude macht!

Erhältlich sind Gutscheine für

- eine individuelle Yogalektion (60 min 130.-/ 90 min 185.-)

- eine Yogalektion für zwei (60 min 200.- / 90 min 290.-)

- eine Yogalektion für zu Hause (60 min 200.- / 90 min 290.- in Winterthur, weiterer Anfahrtsweg auf Anfrage)

- jeder Workshop ist auch als Gutschein erhältlich (siehe aktuelles Angebot)

- eine Sitzung für die Wirbelsäule mit Dorn/Bowentherapie oder Somatic Experiencing (60 min 130.-)

- eine Sitzung zum Auftanken mit Energiearbeit (60 min 130.-)

- 3 Sitzungen für tiefe Regeneration mit wahlweise Wirbelsäulentherapie, Energiearbeit, Somatic Experiencing oder Yoga
   (3x60 min 370.-)

Feuerlauf mit Beat Gerber Juni 2018

hier ist noch ein Event, das ich von Herzen sehr empfehlen kann. Beat Gerber ist wunderbar im Anleiten und Unterstützen bei der Herausforderung eines Feuerlaufs!!!

hier zur Webversion: http://archive.newsletter2go.com/?n2g=ke57n4on-h9nyx3r6-p8k

Letzte, freie Seminarplätze:

Sommer-Feuerlauf 9.-10. Juni 2018
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Liebe Freunde und Bekannte
liebe Interessentinnen und Interessenten

Noch genau 3 Wochen sind es bis zum Sommer-Feuerlauf und es hat noch letzte, freie Seminarplätze. Wenn Du also dabei sein möchtest bei diesem 1. Feuerlauf im Jahr, dann melde Dich JETZT an.

Ich freue mich und bin gespannt wie die definitive Gruppe aussehen wird.


Nachfolgend nochmals die Infos zum Sommer-Feuerlauf:


Kürzlich habe ich mir im Kino einen sehr authentischen Film angeschaut. Eine Geschichte von einem Weg um die Welt oder die aussergewönliche Reise eines jungen Paares, das in den Osten loszog, um dreieinhalb Jahre später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit kleinem Budget. Am Ende des Filmes , kurz vor dem Abspann ziehen die beiden Bilanz: ”Und was am Ende bleibt ist die Erfahrung. Die Erfahrung, dass es sich lohnt zu vertrauen.”
Patrick Allgaier & Gwendolin Weisser im Film weit.


Eine Reise ist ein ”Feuerlauf”. Das Leben ist ein ”Feuerlauf”. Und Feuerläufe brauchen Vertrauen um ihnen zu begegnen. Vertrauen ist also die Grundlage von ALLEM.

Das ist auch so, wenn Du mit dem Gedanken spielst die Erfahrung eines ”echten” 
Feuerlaufes zu machen. Die nächste Gelegenheit ist greifbar nahe:

Sommer-Feuerlauf  9. - 10. Juni 2018
Was möchtest Du am Ende Deines Lebens sehen wenn Du auf Dein Leben zurück blickst? Was ist es, was DICH ausmacht? Was unterscheidet Dich von anderen Menschen? Was ist das Spezielle an Deinen Visionen und Träumen? Nimm die Herausforderung an, trotz Ängsten, Zweifeln und einem gewissen Unbehagen 
die ersten Schritte zu wagen, Dich auf ein Ziel / eine Vision zu fokussieren. 
Unterstützt wirst Du dabei von der ganzen Gruppe, dem geschützten Raum und der wohlwollenden Energie des ”Feuerdrachens”. Das Feuerlaufen zeigt immer wieder deutlich, dass das scheinbar Unmögliche möglich ist.

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Dabei ist es unwichtig ob Du über die Glut laufen wirst oder nicht, ob Du singen wirst oder nicht, ob Du rasseln und trommeln wirst oder nicht. Wichtig ist einzig, dass das was Du entscheidest und tust nicht die Folge Deiner Ängste, sondern der Ausdruck Deines Herzens ist.

Seminarort Jurtendorf
Das Jurtendorf liegt am Fusse des Napfes - dem Dach des Emmentals. Die Schutz und Geborgenheit spendende Gruppenjurte empfängt Dich mit allem was Du bist. Übernachten wirst Du entweder in der Gruppenjurte, in einer Vierbettjurte, einer Paarjurte oder einer Einzeljurte. Ein ungestörter Schlaf ist an diesem ruhigen Ort schon fast garantiert.

eveil de soi - das erwachen des selbst - 6.-13. August 2018 in Frankreich

Leben ist ein Abenteuer in das Unbekannte. Die Wahl liegt bei uns, den Ruf zu hören.
Es ist ein Ruf der Seele. Sobald wir uns aus dem Gewöhnlichen herausbegeben, treten wir in eine andere Dimension ein.
Neue Räume öffnen sich.

Das ganze Universum versammelt sich, um uns zu leiten - sobald wir beginnen zu gehen.

Der Weg des Erwachens ist universell und doch individuell. Wenn wir in Bewegung bleiben, werden wir von der Schöpfung
als Ganzes berührt und in diesem Moment verstehen wir, wer wir sind.

Eveil de Soi ist eine Einladung, zu erwachen. Es ist eine Reise zu dir, um deinem Wahren Selbst zu begegnen. Erlaube dem Ruf, dich zu erreichen - zum ersten Mal und dann immer und immer wieder. Betrachte dein Leben aus einer grösseren Perspektive heraus und vertiefe dein Gefühl von Verbindung zu all seinen Teilen. Dann wirst du aus der Unendlichkeit dich selbst anders betrachten können, ohne dich zu verlieren.

Viele Menschen wurden von dieser Woche tief berührt. Karta Singh initiierte diese Woche vor über 30 Jahren als Teil seiner Vision, dass wir eine erwachte Menschheit sein können. Heutzutage ist Selbst-Erwachen unsere Aufgabe. Nun sind wir an der Reihe.

Die Woche besteht aus einem einzigartigen Programm und ist eine ausserordentliche Gelegenheit auf den Weg zu kommen.
Hunderte von Menschen wurden von dieser Woche berührt und diese Erfahrung war ein Wendepunkt in ihrem Leben. Sie haben sich in der Zeit getroffen. Yogi Bhajan hat uns immer gesagt: "Wenn die Reihe an dir ist, beginne. Verpass nicht deine Gelegenheit".

Kundalini Yoga Kriyas, Atemübungen, Meditationen, Yogischer Lebensstil, Heilung, Gruppentreffen, Visionssuche in der Natur
und mehr.

In dieser Woche werden wir in der internationalen Gruppe sein und uns täglich mit gleichsprachigen in einer kleinen Gruppe treffen.

Die Woche findet am wunderschönen Kraftort, Le Martinet (ca. 40 min südlich von Grenoble) statt.

mehr Information unter www.amritnam.com

Karta Singh on 2018

Video Karta Singh zu 2018

link zum newsletter dezember 2017

link zum Newsletter Dezember 2017

Soma in Zürich vom 28. Oktober 2017

Vielen herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses kraftvollen Yogaworkshops beigetragen haben!!!
Besonderen Dank geht an das wunderbare unglaubliche Helferteam!

 

Wüstenreise

Wüstenreisen in die tunesische Sahara

In der Wüste verlieren wir das Gefühl für Zeit und Raum – es ist eine Reise in die Unendlichkeit.

Du schläfst unter dem weiten Himmel im Schlafsack, du fühlst den Wind und die Sonne auf der Haut und den Sand unter den Füßen. Du blickst in die unendliche Weite der Wüste und hörst deren tiefe Stille. Im wiegenden Rhythmus der Kamele kommst du dir selber immer näher. Deine Gedanken werden von Tag zu Tag ruhiger. Du fühlst dich klar und kraftvoll.

Ein Wüstentag:
• Aufwachen unter freiem Himmel, und raus aus dem Schlafsack mit den ersten Sonnenstrahlen
• Frühstück am Feuer
• Satteln der Kamele und Aufbruch der Karawane – zu Fuß oder auf dem Rücken der Kamele
• Mittagsrast im Schatten der Büsche: Ruhe – Essen – Sein
• Aufbruch zur Nachmittagswüstenwanderung
• Aufschlagen des Nachtlagers
• Gelegenheit für Yoga, Meditation, Verweilzeit
• Abendessen rund ums Feuer: Couscous, Gemüse, grüner Tee
• Gemeinsame Zeit: Geschichten, Trommelgesang, Lachen, Stille, Gedanken des Tages

Die Wüstenreisen finden in Kooperation mit der erfahrenen Reiseagentur Khalifa–Tourisme Service statt. Eingespielte Teams von Beduinen führen uns sicher durch die Wüste und lassen uns an ihrem Wissen und ihrer Lebensweise teilhaben.

Begleitung:
Barbara Haag, langjährige Kundalini Yoga Lehrerin, Praxis für Energiearbeit in Konstanz
mail@barbara-haag.net
0049 15123376677, 0049 753168169
www.barbara-haag.net

Preise:
Für eine Woche 700€, Kinder 600€. Für 2 Wochen 1000€, Kinder 850€. Inclusive alle Tansfers und Hotelübernachtungen in Tunesien sowie Vollverpflegung. Im Preis nicht beinhaltet ist der Flug nach Djerba.

Reisetermin 2018
17. bis 24. März (Frauenreise)
10. bis 17. November

link zum newsletter Juni 2017

Newsletter Juni 2017

link zum newsletter April 2017

Newsletter April 2017

Endlich sind sie da, die Vögel, die uns mit ihrem Zwitschern daran erinnern, dass es an der Zeit ist, wieder hinaus zu gehen und das pralle Leben, das sich da gerade wie von Zauberhand neu erschafft und entfaltet- mit staunenden Augen zu betrachten.

Was möchtest du in dir entfalten?
Welche Facetten hast du noch in dir, die du der Welt gerne zeigen möchtest?

Einem spirituellen Weg zu folgen bedeutet mehr, als im Yoga die perfekten Körper- positionen zu erreichen, die Technik des Atems zu beherrschen und versuchen, Lebenssinn aus Theorie und Philosophie zu extrahieren.

Und doch sind all diese Techniken wichtig und richtig. Sie helfen uns dabei, mit diesem inneren Drang zu wachsen, zu expandieren und zu heilen, umzugehen. Es ist diese ungestillte Sehnsucht nach Vereinigung mit dem grossen Ganzen und jeder kleine Moment einer Einheitserfahrung erfüllt uns ganz tief in unserem Wesen, um uns dann manchmal doch nur durstiger wieder in einem irritierenden Weltalltag zurückzulassen.

Egal welcher Lehre wir folgen - wir dürfen nicht vergessen, uns selbst mitzunehmen. Neben der perfekten Technik die Zeit nehmen, Raum zu lassen, uns zu spüren, uns wahrzunehmen und uns ganz werden zu lassen. Erwachen kann man nicht durch den Ehrgeiz der Geschäftswelt erzwingen und eine spirituelle Karriere machen.

Das, was wir praktizieren, unterstützt uns dabei, in diese Räume zu gelangen, wo wir sortieren und uns orientieren können.

Und das ist notwendig, denn unendlich Vieles stürmt auf uns ein - von Aussen und von Innen - und das macht Angst und aktiviert Abwehrstrategien. Diese halten uns davon ab - sichern uns ab - von der Aussenwelt oder auch von der Innenwelt über- schwemmt zu werden.

Nehmen wir uns die Zeit und tauchen einmal ein in diese weiten Räume unserer Innenwelt, finden wir Schatten- und Sonnenseiten. Erlauben wir uns, dort zu verweilen und nachzuspüren - diese unbequemen Schatten eine Weile zu erforschen und dann das vielleicht auch unbequeme Licht ein wenig zu betrachten beginnen wir, uns kennen zu lernen - und wenn wir uns selbst besser kennen, beginnen wir uns auch mehr zu vertrauen. Uns und unserer Wahrnehmung. Dann gibt es keine Angst mehr und es benötigt auch keine Abwehrstrategien mehr.
Vertrauen ermöglicht uns, auch die Aussenwelt mit ihren Schatten- und Sonnenseiten anzunehmen.

Es braucht ein wenig Mut und Risikobereitschaft, diesen zwei Facetten der Wahrheit zu begegnen. Aber nur so können wir die Erfahrung von Einheit machen.

Das ist Meditation.
Meditation ist nicht eingezwängt in einen vollen Tag, noch schnell ein paar Minuten eine weitere Pflichtübung zu absolvieren. Es ist mehr.
Es ist Zeit nehmen, Raum nehmen und Raum einnehmen, zulassen, spüren, akzeptieren, integrieren. In Frieden kommen, mit uns und dadurch auch mit dem was in der Welt passiert.
Und begegnen.
Vor allen Dingen UNS begegnen. Unserem Licht und unserem Schatten.
Beides kann uns erschrecken.

Carl Gustav Jung hat mich in der letzten Zeit sehr inspiriert und wenn ich ihn etwas modernisieren dürfte, dann würde ich dem Schatten im Spiegel auch das innere Licht an die Seite geben.

"Wer in den Spiegel des Wassers blickt, sieht allerdings zunächst sein eigenes Bild.
Wer zu sich selber geht, riskiert die Begegnung mit sich selbst. Der Spiegel schmeichelt nicht, er zeigt getreu, was in ihn hineinschaut, nämlich jenes Gesicht, das wir der Welt nie zeigen, weil wir es durch die Persona, die Maske des Schauspielers, verhüllen.

Der Spiegel aber liegt hinter der Maske und zeigt das wahre Gesicht. Dies ist die erste Mutprobe auf dem inneren Wege, eine Probe, die genügt, um die meisten abzuschrecken, denn die Begegnung mit sich selber gehört zu den unangenehmeren Dingen, denen man entgeht, solange man alles Negative (und Positive Anm. Ardas) auf die Umgebung projizieren kann."
(Carl Gustav Jung, schweizer Psychoanalytiker und Philosoph, 1875 - 1961)

Lass dich von den Farben und der Energie dieses vor Kraft strotzenden Frühlings anstecken - trau dich, auch in diesen Spiegel zu schauen und dein Licht darin wiedergespiegelt zu finden.

...und dann ohne Anstrengung, wie die Blüten es uns momentan vormachen, einfach weil die Zeit reif ist - gibt es einen Plopp und eine Öffnung - und die Welt erhascht einen Blick auf dein wahres Gesicht - mit all der Schönheit, Anmut und Freude, die in dir ist.

Ardas Kaur Bettina Enser

link zum newsletter september 2016

hier zum Newsletter Ardas September 2016

Noch immer begleitet uns die tragende Energie des Jahres, die Qualität der 9 (2+0+1+6=9). Die 9 lädt uns ein, Perfektion und Vollendung zu finden.
Ein 9-er Jahr ist sehr fordernd und auch sehr segensreich.

Heute, am 9.9. fällt es uns noch einmal leicht, uns mit dieser inneren Vollständigkeit zu verbinden, Kontakt zu der unermesslichen Fülle und zum Reichtum des Universums aufzunehmen und daraus zu schöpfen.
finde hier eine schöne Meditation für den Subtilkörper

Auf dem Entwicklungsweg symbolisiert die 9 das Ziel. Dort möchten wir hin, in die Vollständigkeit, in die Fülle, wir wollen Meisterschaft erreichen. Es beinhaltet auch Frieden finden. Der Frieden, der sich einstellt, wenn wir wieder zu Hause ankommen. Aber es benötigt Geduld, Ausdauer und Beharrlichkeit. Und es begegnet uns auch Müdigkeit, Erschöpfung und Ungeduld. Es ist eine lange Reise von der 1 zur 9.

Spannend ist auch einmal zu schauen, was hast du vor 9 Jahren begonnen und was möchte nun abgeschlossen und vollendet werden. Es gibt immer maximal 9 Möglichkeiten, dann beginnt die Sequenz von neuem und wir beginnen auf der Spirale mit einer neuen 1, mit neuen Projekten und Visionen.

Sind wir vom Gefühl der Vollständigkeit abgeschnitten, beginnen wir im Aussen zu suchen. Wir bekommen Angst und wehren uns gegen das, was uns fremd ist. Toleranz ist ein Schlüssel. Wir können den Spiegel im Weltgeschehen finden. Wir sind eingeladen das Andere, das Fremde, das Unbekannte mit in unser Weltbild hineinzunehmen. Vollständig sein heisst, auch die Schatten zu akzeptieren. Es heisst Grenzen auszudehnen, Werte neu definieren, Neues und Unbekanntes einzuladen, unsere kleine Box zu sprengen - das kann uns eine wahre Schatztruhe an Inspiration öffnen.

Einer der wichtigsten Sätze für mich persönlich dieses Jahr von Yogi Bhajan war: "Don`t react" - "reagiere nicht". Reaktion bedeutet aus unseren angelernten Mustern schnell in eine Wertung zu gehen. Oft sind wir zu schnell dabei aus den verschiedensten Gründen im Anderen den Schuldigen zu finden, abzulehnen, auszuschliessen. Oder wir können unsere Grenzen nicht wahrnehmen und bewegen uns auf der anderen Seite der Inbalance. Alles ist toll und wunderbar, ohne dass wir es wirklich erfassen können.

Wie wäre es denn, einmal eine 3. Möglichkeit zuzulassen? Das VIELLEICHT....

Zeit nehmen, zu spüren, zu atmen, inne zu halten: ist es denn wirklich so? tut mir das gut? tut mir das nicht gut? Raum und Zeit geben, um neue Facetten in der Vielzahl der Möglichkeiten zu entdecken, neue Sichtweisen zu finden und vielleicht sogar neue und tiefere Wahrheiten zu erfahren.

Auch das ist Teil der 9 - im Kundalini Yoga ist es der Subtilkörper. Subtil heisst zart, transparent - wir entdecken ihn nicht auf den ersten Blick, er ist nicht einfach zu greifen, zu be-greifen.
Meditation, Kontemplation und Stille unterstützen uns dabei, das, was Yogi Bhajan als die Blaupause Gottes beschreibt, wahrzunehmen. Findest du keine Worte für das, was du erfahren hast, dann hast du das Subtile erreicht. Es gibt dir ein inneres Wissen, einen inneren Kompass, der dich auf deinem Weg führen wird.

So wünsche ich dir ein gutes zu Ende bringen, was noch offen ist, abzuschliessen was abgeschlossen werden möchte, zu vergeben, was noch zu vergeben ist - Frieden zu schliessen und dich nicht vom Aussen wegtragen zu lassen - sondern DEINE Wahrheit zu finden - und den Mut, dafür zu gehen.

Ardas Kaur Bettina Enser

Yin - Yoga und die Faszien

Immer wieder liest man über die Faszien - sie sind nicht neu, gab es schon immer.
Schon lange ist das Wissen über die Faszien Teil von Heilungstechniken. Die von mir angebotene Bowen-Therapie baut darauf auf, aber auch die Osteopathie schliesst sie mit ein und in der Traumatherapie Somatic Experiencing sind sie Teil der Körperarbeit.

Inzwischen habe ich eine Yin-Yoga - Ausbildung absolviert - ein toller Kontrast zum dynamischen Kundalini Yoga und bestimmt wert, es einmal auszuprobieren:

hier ein paar interessante Gedanken dazu:

Aus dem YV Newsletter
In letzter Zeit hört man viel über die Faszien – oftmals im Zusammenhang mit Schmerz. Außer Acht gelassen wird dabei meist die geistige Komponente und das Entwicklungspotenzial, das Faszien-Training auf geistiger Ebene in sich birgt.
Vorweg soll allerdings kurz darauf eingegangen werden, was Faszien eigentlich sind.

Faszien – oder auch Bindegewebe genannt – ist ein Gewebe im Körper, das um jedes Organ, um jeden Muskel, um jeden Knochen und Nerv als auch um jedes Gefäß schützend herum gewickelt ist. Es durchzieht so den gesamten menschlichen Körper und hat die Funktion, alles an seinem Platz zu halten. Außerdem fungiert es als Schutzwand und Wasserhalter.
Neben diesen und weiteren physischen Funktionen hat es aber auch eine geistige Relevanz. Das Body Mind Centering ist eine von Bonnie Bainbridge Cohen entwickelte Körpertherapie, in der unterschiedlichen Körpersystemen entsprechende Aspekte unserer Persönlichkeit bzw. unseres Geistes zugeordnet werden. Diesbezüglich stehen Faszien für den Speicher von Lebensüberzeugungen. Demnach können feste und verhärtete Faszien auch ein Hinweis dafür sein, Überzeugungen in sich zu halten, die dem Leben nicht mehr dienlich sind. Faszienarbeit kann dann dabei helfen, diese starren und hinderlichen Konzepte mehr und mehr loszulassen.

Überzeugungen, die uns hart machen und das Leben als schwer erleben lassen, können z.B. sein: „Man muss im Leben kämpfen, um es zu etwas zu bringen.“ oder „Alles lastet auf meinen Schultern!“ oder auch andere innerlichen Überzeugungen und Lebenseinstellungen. Meist sind diese Überzeugungen unbewusst und reflektieren nicht immer unser Ideal oder unseren Glauben, wie wir Dinge sehen. Solche Überzeugungen und Leitsätze sind oftmals Ausdruck von dem, was wir im Leben erfahren haben oder auch was wir von anderen Menschen evt. unbewusst übernommen haben. Manche der Überzeugungen mögen auch nützlich sein, andere aber sind reif, um nun losgelassen zu werden.

Dabei kann Yoga eine sehr große Hilfe sein. So können die Asanas aus dem Yoga dabei helfen, verkörperte Überzeugungen, die schon in Form von chronischer Anspannung ins Bindegewebe eingezogen sind, auf körperlicher Ebene zu lockern und lösen. Körper und Geist bilden ein wechselseitiges und zusammenhängendes System. Daher gilt: Wenn sich im Körper etwas lockert, entspannt oder löst, dann hat dies auch Auswirkung auf unsere Emotionen und auf unseren Geist.

Um die Faszien durch Yoga wirklich zu erreichen, ist ein langes Halten der Asanas das primäre Mittel der Wahl. Wenn man achtsam eine Asana für mindestens 3 Minuten hält, können die Faszien anfangen sich zu lockern und wieder geschmeidig werden. Dieser Effekt findet allerdings weniger statt, wenn man ins mentale (Denken) oder geistige (Mantra rezitieren) abrutscht. Daher ist es am besten, mit dem Bewusstsein und der Achtsamkeit im Spüren zu bleiben, wie z.B. die Dehnung und den Atem wahrzunehmen und innerlich den Prozess des Loslassens zu beobachten.

Man kann auch seinen inneren Entdecker mit hinzunehmen und sich in die gedehnten bzw. verspannten Stelle einfühlen mit der innerlichen Frage „Was wird dort gehalten?“ . Wenn man dabei unvoreingenommen bleibt, kann sich manchmal etwas in Form von aufsteigenden Bildern, Worten oder Gefühlen offenbaren und dient dazu, Zusammenhänge und die eigene Haltung im Leben besser zu verstehen. Wichtig ist allerdings auch hierbei, achtsam zu bleiben und sich nicht den mentalen Formulierungen, Hypothesen, Spekulationen oder Erklärungen des Kopfes auszuliefern – denn das verursacht oftmals Spannung im Körper und fördert den so wichtigen Prozess des Loslassens nicht.

Eine andere Möglichkeit, Faszien zu lockern, ist achtsames Bewegen. Dabei könnte man zum Beispiel den im Yoga häufig praktizierten Sonnengruß üben. Allerdings bleibt auch hierbei der wesentliche Schlüssel zum Erfolg die Achtsamkeit. Mechanisch oder zackig ausgeführte Sonnengrüße haben sicher auch positive Effekte, erreichen dann aber in der Regel nicht das Bindegewebe, auf das es uns in der Faszienarbeit ja ganz besonders ankommt.

Als Ergänzung zum Erforschen der inneren Überzeugung(en) kann auch die Meditation gut helfen. So ist es ratsam, sich Freiräume zu nehmen, um inne zu halten, um die Gedanken wahrzunehmen, um zu Beobachten und gegebenenfalls den Ursprung von Überzeugungen zu erkennen. Viele Spannungen können gelöst werden, wenn man auf diese Weise forscht und mit innerer Gegenwärtigkeit den Prozessen im Inneren Beachtung schenkt – mit einer Achtsamkeit, die erlaubt, alles da sein zu lassen, was sich zeigen will. Viel Freude beim Entdecken!

Artikel im Spuren Magazin Ausgabe Dez 2014

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Für die Ausgabe des Spuren-Magazins im Dezember mit dem Thema Yoga hat mich Eva Rosenfelder zu meinem Weg mit dem Kundalini Yoga interviewt. Heraus kam ein kleines Portrait über meine Reise mit dieser wunderbaren Technik des Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan.

Empfehlung: Saddhna CD von Harkiret Singh

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Harkiret Singh Nicolai Voss
hat eine wunderschöne neue Saddhna CD "Travelling Home" geschaffen, die nicht nur in den frühen Morgenstunden dein Herz berührt

bestellen direkt bei Harkiret Singh: harkiret.singh@posteo.de
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die Welt

Kabir sagt: " Sei in der Welt, sei nicht Teil der Welt, aber sei in der Welt und lebe in der Welt"
Wenn du das verstehst, dann ist die Welt eins der grössten Hilfsmittel Gottes, um dich bewusster zu machen.

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was dich interessieren könnte

im Yoga wird oft die Uebung 108x wiederholt - warum eigentlich? dieser link gibt dir ein paar Eindrücke, woher die Tradition der 108 kommt

http://humanityhealing.net/2011/08/the-mystic-meaning-of-the-number-108/